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http://www.shakespeareimparkberlin.org

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Im Sommer 2011 fand im Görlitzer Park in Berlin das erste Projekt von SHAKESPEARE IM PARK BERLIN statt, die Produktion Henry IV / Heinrich der Vierte. Über 2.500 Theaterbegeisterte, Parkbesucher und Weltenbummler sahen die Vorstellungen – für diejenigen, die sich erinnern wollen und für diejenigen, die die Vorstellungen verpasst haben gibt es hier den Trailer für die Auftaktproduktion von SHAKESPEARE IM PARK BERLIN:

Cast und Team Henry IV / Heinrich der Vierte // Fotos und Material unter Presse.

Die Produktion wurde unterstützt durch:

http://www.schauspielfabrik.de/ http://www.marx-berlin.de/http://www.spaetzleexpress.de/http://www.primomaggio.de/

HENRY IV / HEINRICH DER VIERTE

The edge of war, like an ill sheathed knife, no more shall cut his master

King Henry IV / König Heinrich der Vierte, das zweite in der Reihe der Königsdramen über die Rosenkriege, beginnt mit einem Bürgerkrieg, und endet mit diesem. Nach dem Tod König Richards zerfällt England in Fraktionen; Heinrich der Vierte klammert sich an seinen Titel – und wird zugleich von seinem Gewissen geplagt, auf dem Richards Tod lastet. Die Lösung: nach Jerusalem, zum Heiligen Krieg, Heiden schlachten! In England bleiben die Adligen zurück, Königstreue und Rebellen, und der Kampf um Land, Macht und Schlagzeilen beginnt.

Such beastly shameless transformations done as may not be without much shame retold or spoken of

Es machen Gerüchte die Runde, von wilden Frauen in Wales. Angeführt von ihrem Herrscher, einem unberechenbaren Magier, sollen sie ein ganzes englisches Heer vernichtet haben. Man erzählt sich von unsäglichen Schändungen, ganz und gar unheimlichen Kräften, über die die Waliser verfügen. Die Rebellen aber wollen es wissen: mit den Walisern an ihrer Seite sollen die Königstruppen überrannt werden.

Let us be Diana’s foresters, gentlemen of the shade, minions of the moon; and let men say we be men of good government.

Wo ist der Prinz? Der Sohn des Königs, statt die Sache seines Vaters zu vertreten, verbringt seine Tage mit Saufen und Marodieren in den billigsten Schänken Londons. Auf Kredit wird gegessen, getrunken, gehurt – in Gesellschaft Falstaffs, dem Körperfülle und Witz aus allen Nähten platzen. Ausschweifend und jenseits von Zucht und Ordnung verschwenden sie Zeit und Geld mit Lust. Aber ist das alles, was das Leben zu bieten hat? Verstohlen äugt der Königssohn nach Schwert, Ruhm und echter Action. Wer will nicht das größte Stück, wenn alle um den Kuchen streiten?

To Shrewsbury All! And that shall be the day!

Königstreue und Verräter, Walisische Frauen und ein fetter Trunkenbold schwärmen durch den Park. Ein Ameisenbär überbringt Botschaften, aus einem Radio spricht der König aus dem Heidenland, und Orson Welles und Harold Bloom laden zur Teegesellschaft, in der Hoffnung, dass auch ihr Idol Falstaff erscheint. Schließlich aber wird es ernst – im Kampf zu Shrewsbury treffen die Rebellen auf die Armee des Königs. Greift zu! Der Kampf des Jahrhunderts! Dem Sieger die Krone!

The game is on!

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Der Krieg wird, wie ein Messer ohne Scheide, nicht seinen Herrn mehr schneiden

 King Henry IV / König Heinrich der Vierte, the second of Shakespeare’s history plays about the War of the Roses, begins and ends with civil war. Following the death – or murder? – of King Richard, England splits into competing factions. Henry IV clings to his title, but Richard’s death weighs on his conscience. The solution: a crusade to Jerusalem to slaughter the heathens! Henry’s nobles stay behind, and before long the royalists and rebels commence a vicious struggle for land, power, and headlines.

Solche Mißhandlung, so schamlos viehische Entstellung ward verübt, daß ohne Scham man es nicht sagen noch erzählen kann

Rumours of wild Welsh women run rampant. It is alleged that these women – led by an enigmatic magician – have the power to destroy entire armies. They have sinister powers at their disposal, and have – so it is rumoured – committed unspeakable acts. The rebels wonder whether an alliance with the Welsh could help their campaign against the King’s troops.

Laß uns Dianens Förster sein, Kavaliere vom Schatten, Schoßkinder des Mondes; und laß die Leute sagen, daß wir Leute von gutem Wandel sind

Where is prince Hal? Instead of attending his absent father’s affairs, the King’s son fills his days with boozing and banditry in London’s lowliest bars. He eats, and drinks, and whores on credit – in the company of trusted Sir John Falstaff, a man whose corpulence and wit bursts at the seams. Together, the pair squander time and money in their indecent and hedonistic pursuits of a pleasure paradise. But is Falstaff’s utopian dream even possible? Is it everything life has to offer? Secretly, prince Hal yearns for something else: for the sword? for fame? for acceptance? for something real?

Nach Shrewsbury Alle! An des glorreichsten Tages Schluß!

Royalists and traitors alike swarm through the park. There are Welsh women and old, fat drunkards cooking barbeque. An ant-eater delivers messages. The King broadcasts news from the Holy Land. Orson Welles and Harold Bloom host a tea party in the hopes that their idol, Falstaff, will make an appearance. And of course, there’s the epic Battle of Shrewsburry: the rebels verus the King’s army. A fight to the death. Or not? Either way: It’s the battle of the century! Victor wears the crown! The game is on!

Das Projekt 2011 wurde unterstützt von: Marabu Bar // Café Marx // Mauersegler // Primo Maggio // Jugendkulturzentrum Pumpe // die schauspielfabrik berlin // Spätzle Express // sowie Anneliese & Dietrich Wächter und Wilhelm Stegmeier